Über Künstliche Intelligenz wird gerade überall verhandelt: in Vorständen, in Parlamenten, in Schulkonferenzen, am Küchentisch. Meist geht es um Effizienz, um Jobs, um Risiken — um Zahlen. Was dabei kaum jemand ernsthaft untersucht: Was macht diese Technologie mit dem, was uns am menschlichsten ist — mit unserer Kreativität?
Die Frage ist längst nicht mehr, ob Maschinen schöpferisch tätig sein können. Sie sind es, jeden Tag, millionenfach. Die eigentliche Frage lautet: Was wird aus dem menschlichen Schaffen, wenn es Gesellschaft bekommt? Konkurrenz? Ein Gegenüber? Niemand weiß es. Und genau deshalb muss es jemand ausprobieren — öffentlich, radikal und mit vollem Einsatz.